• Knutschkugel Vol.2

    „Ach Frau Riedel – 3.000 Euro und das Ding ist wieder flott…. „

    Verkäufer eines absoluten Schrotthaufens….

    Damit fängt ne lange Geschichte an…. denn habe ich Euch schon mal die Geschichte meiner beiden Knutschkugeln erzählt? Nee? Und warum zwei? Dann hier und jetzt mal alles der Reihe nach:

    Vor 5 Jahren habe ich mich in einen ganz bestimmten Typ Oldtimer Anhänger verliebt. Ein junges Paar aus Fulda hatte einen alten Anhänger zur mobile Kaffeebar umgebaut und sich getrennt. Sie gaben Ihren Anhänger zur Adoption frei und wollten ihn verkaufen. Markus, mein Mann und ich fuhren damals nach Fulda und schauten uns das gute Stück an. Er stand für meine Begriffe gut dar, war von außen rostfrei, unten drunter auch, eierschalenfarben lackiert und innen einigermaßen gut ausgebaut. Das Paar wollte 13.000 Euro haben.
    Markus hat mir den Vogel gezeigt. Wir fuhren nach Hause. Doch das Feuer war entfacht.

  • Hühersuppe im Kochtopf

    Erkältungskiller Hühnersuppe

    In diesem Beitrag findet Ihr viele Tipps rund um eine wirklich gute Brühe und außerdem die Erklärung warum seit Jahrhunderten Hühnersuppe bei Erkältungskrankheiten als bewährtes Rezept gilt.

    In unserer Familie gibt es ein ganz klares Suppen-Lieblingsrezept. Die Hühnersuppe. Wenn es draußen kalt und ecklig ist, dann machen wir uns eine Suppe – und wenn ich dann das Glück hatte ein frisches Biohühnchen zu bekommen, wird es gleich doppelt lecker.

    Fertige Hühnersuppe in einer kleinen Suppenschüssel
    Hühnersuppe Photocredit: © lilechka75 #230415386 (Adobe Photostock)

    Was uns niemals (wirklich niemals) in den Topf kommt ist so ein ausgemergeltes, tief gefrorenes Suppenhuhn. Die tun mir noch immer leid, wenn ich die in der Truhe sehe. Ich stelle mir dann vor wie das arme Vieh bis zur ersten Mauser als Legehenne missbraucht wurde und dann – weil Hühner in der Mauser eben keine Eier legen – man ihnen dann für den Suppentopf den Hals umdrehte. Ja, ja ich weiß – auch ein Biohuhn hat kein so tolles Leben wie man sich das immer so vorstellt. Aber ein bisschen besser eben doch. Und vielleicht habt ihr ja einen Landwirt um die Ecke, der selbst schlachtet…

  • Wintereintopf

    Seelenfutter

    Ich habe ja versprochen das das hier auch ein Blog wird, der hin und wieder Rezepte veröffentlicht. Ich bin hinter den Kulissen, also im Backend noch am ausprobieren verschiedener Plugins – eines davon ist ein System für die Rezepte an sich.

    Damit ihr an der Entstehungsgeschichte des Blogs teilhaben könnt, hier direkt mal ein Versuch – zum einen wie das Rezept über dieses Plugin hier nun dargestellt wird und auch wie es Euch gefällt.

  • Strandabgang_Domaene_Bill

    Töwerland Tipps

    … und hier nun – auf der vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame – geht es weiter mit ein paar Tipps für einen Urlaub auf Juist.

    Wo wohnt man am schönsten?

    Pferdekutsche
    Pferdekutsche – das einzige Fortbewegungsmittel außer Fahrrad und per Pedes

    Diese erste Frage ist direkt eine der größten Herausforderungen – denn sie ist allgemein gültig – wie so viele Fragen im Leben – gar nicht zu beantworten. Die Gegenfrage lautet: „Wie lange darf der Weg zum Bäcker sein?“ Ich beispielsweise verbringe meinen Urlaub am liebsten an Orten, an denen man eine gewachsene Infrastruktur vorfindet. Angefangen bei einem „richtigen“ alten Ortskern geht es da direkt weiter mit einem guten Bäcker, wenn möglich Metzger, ein kleiner Supermarkt, vielleicht ein guter Käseladen und ein paar wirklich ansprechende Läden mit Schnickschnack und Mode. Auch sehr schön: Eine gute Buchhandlung oder ein gut sortierter Kiosk mit Tageszeitung, Zeitschriften und Magazinen. Im Norden darf natürlich ein Bude mit Matjesbrötchen nicht fehlen. Leckere Restaurants und vielleicht eine urige Kneipe.

  • Zauberland…

    … so heißt übersetzt „Töwerland“, wie die Insel Juist von den einheimischen genannt wird. Über Silvester waren wir nun schon zum insgesamt fünften Mal auf unserer Lieblingsinsel. Töwerland – nimmt uns gefangen, fängt uns auf, lässt uns mit ihrem Zauber nicht mehr los. Doch warum ist das so?

    Me, myself and i

    Zunächst einmal fängt es damit an, dass wir schon beim letzten Stück der Anreise entschleunigen müssen. 90 Minuten benötigt die Frisia II oder IV oder … egal, die Fähre eben, vom Festland, der Mole in Norddeich bis sie erst einmal in Richtung Ostspitze der Insel fährt und dann an dem schmalen Eiland entlang tuckert, bis sie dann einen Schwenk machen kann und kerzengrade in den Hafen einfährt. Sie fährt nur einmal am Tag und die Uhrzeit wird von den Gezeiten vorgegeben. Wenn viele Gäste an- oder abreisen, gibt es manchmal ein Vorschiff – dann ist man „schneller“ hüben oder drüben. Denen das noch wichtig ist, ist aus meiner Sicht nicht mehr zu helfen (außer sie fahren Bahn, dann verstehe ich das – die Verbindungen sind manchmal knapp).

  • Törtchentasting

    Du bist Braut und auf der Suche nach der ultimativen Hochzeitstorte, einem Sweet Table von dem selbst die „eingefleischten“ Genießer schwach werden? Dann komm vor bei zum Törtchentasting!

    Am 16./17. Februar ist es wieder soweit und man kann sich durch die beliebtesten Füllungen und Backwerke kosten. Unter neuer Leitung mit bewährter Qualität findet bei der Genussheldin in der Alten Wartehalle das Tasting statt.

    Informationen findest Du hier auf der Seite unter Törtchentasting.

  • Mit Genuss geht es weiter…

    2019 ist noch ganz jung und vor uns liegt ein Buch mit 365 unbeschriebenen Seiten. Wir können sie füllen. Mit Stunden und Minuten voller Emotionen, neuer Abenteuer, frischen Ideen und schönen Begegnungen.

    Hier auf den Seiten des Fräulein Fine wird nun mehr und mehr ein ganz persönlicher Blog entstehen. Ich schreibe über Rheinhessen, mich, meine Pläne, Familie, Hund, Katze, Maus. Aber ich werde Euch auch einen Einblick in meine Küche gewähren – ob backen oder kochen – es erwarten Euch leckere Rezepte und viele nützliche Tipps.

  • Nachmieter gesucht.

    Frühstück im Cafe – Adobe Stock Foto @ Jenifoto

    Huch. Hört Sie jetzt auf? 

    Das ist sicherlich der erste Gedanke, der Euch kommt. Nein, „Sie“ hört nicht auf. Keine Angst, es gibt mich und Fräulein Fine auch weiterhin. Aber ich macht Korrekturen. 

    Die Tage sagte jemand zu mir – Korrekturen sind positiv. (Danke Julia!) Ein banaler Satz, der erst im zweiten Moment wirkt. Denn was ist daran positiv wenn man korrigieren muss? Es bedeutet zwar zunächst, dass irgendwas falsch ist. Aber es bedeutet auch, dass es danach richtig ist. Und das fühlt sich gut an – oder es ist gut zu wissen, wie es richtig ist. 

  • Knapperzeug zum Wein. Grissini.

    In diesem Blog ist es verdammt still – ich hoffe der ein oder andere schaut immer mal auf meiner Facebook-Fanseite vorbei. Dort ist regelmäßig zu sehen was wir machen, sooooo still ist es nämlich gar nicht. Ich habe mir auch vorgenommen mehr zu blogen. Ich mach das ja gern, nur fehlt mir leider die Zeit.

    Nachdem vergangene Woche die letzte große Buchung erfolgreich gemeistert wurde, fahre ich jetzt langsam die Aggregate runter und lass den Rezepten Vorrang, die einfach mal ausprobiert werden wollen. Rezepte, die ich beim stöbern neuer Kochbücher entdeckt habe, leider aber noch keine Zeit dafür hatte.

    So z.B. dieses Grissini Rezept.  Jetzt mag man sich denken, warum soll ich mich hinstellen was ich für 0,89 Euro günstig erwerben kann? Und außerdem sowieso eher als Beiwerk dient? Ganz einfach, weil richtig gute Grissini nicht für 0,89 zu haben sind, sondern eher in Richtung 5,– gehen.  Und weil selbstgemacht Grissini bei jedem Gast für einen Wow Effekt sorgen und weil man so schön damit experimentieren kann.

  • Rezepte: Bratäpfel & Bratapfel-Parfait

    Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich immer wieder mal ein Rezept poste. Alle meine Rezepte und Inspirationsquellen kann ich ja nicht preis geben – aber in diesem Fall ist das wieder einmal kein Problem, denn ich bin ja keine Eisdiele und die Gelegenheit warme Bratäpfel zu kredenzen habe ich nun auch nicht allzu oft…

    bratapfel2

    Zwei Desserts mit einer Klappe…