• Ich, im Fernsehen.

    Der SWR hat vor einiger Zeit eine tolle Reportage gedreht – weiter unten gibt es mehr zu lesen und auch zu sehen. Zunächst aber auch ein kleiner Einblick in meine aktuelle Gedankenwelt.

    Die dreht sich um: Wurde die Idee verstanden? und: Gibt es Fragen, die noch beantwortet werden wollen?

    Denn jetzt ist schon fast die erste Woche meines Crowdfunding rum und es ist – zäähhhh – würde ich mal sagen. Ich sitze hier und frage mich, wie ich Euch mehr für die Sache begeistern kann – oder wo die Hürde ist, die ich nicht sehe. Wie das Crowdfunding funktioniert habe ich ja eingehend erklärt. Die Kurzfassung: Idee gut finden. Unterstützen. Bei Erfolg Dankeschön genießen. Ohne Erfolg, Geld zurück. Ist doch ohne Risiko. Oder?

    In süßen Speisen bin ich talentiert….

    Idee nicht gut?

    Konstruktive Kritik ist das, was ich mir aktuell (nach Unterstützern) am meisten wünsche. Auf Facebook gibt es eine Gruppe Existenzgründer und Start ups – dort wurde ziemlich über die Ideen, bzw. viel mehr über meine Wahl der Finanzierung diskutiert. Zum Beispiel warum ich nicht einfach zur Bank gehe und mein Geld dort leihe. Würde Euch der Grund interessieren? Schreibt mir! Wenn auch nur einer es wissen will – dann wird es einen Blogbeitrag geben.

  • Ich, im Radio.

    Jeder Unterstützer ist Geldwert. Nicht nur weil Ihr es seid, die mit dem Kauf eines Dankeschön das Projekt „Fine’st Eis&Wein“ realisiert, sondern auch weil jeder Unterstützer mitzählt im Contest „IdeenReich Rheinhessen“ zwischen den einzelnen Projekten.

    Am Mittwochmorgen wurden die groben Informationen auch im RPR1 Radio gebracht. Ich habe vieeeel mehr über das Projekt, die Idee und mich persönlich erzählt, aber geschnitten hat das Radio. Nicht alle Infos sind richtig – denn natürlich geht es nicht um den Anhänger von 1974, aber wie dem auch sei, hier der Mitschnitt:

    Mitschnitt RPR1 vom 06.03. um 09:10 Uhr

    Wie funktioniert der Contest?

    Warum zählt jeder Unterstützer doppelt? Weil alle Projekte aus dem Ideenreich Rheinhessen untereinander um den Gewinn einen Preisgeldes von 1.500 Euro, 1000 Euro und 500 Euro konkurrieren. Die Projekte, die die meisten Unterstützer haben, also reine Anzahl der Unterstützer – nicht Summe der Dankeschöns erhalten am Ende des Wettbewerbs noch einen Preis.

    Photocredit: © beats_ #185689432 Adobe Stockfoto

    Was passiert mit dem Geld,
    wenn die Fundingsumme nicht erreicht wird?

    Außerdem auch ganz wichtig – nur wenn die gesamte Fundingsumme erreicht wird, wird auch das Projekt realisiert. Ansonsten gehen die Gelder, die Ihr als Unterstützer im Vorfeld avisiert habt, wieder an Euch zurück. Es werden dem Gründer also keine Teilsummen ausgezahlt. Erst aber der festgelegten (Funding-)Summe, mit der die Idee auch auf festen Beinen stehen kann, wird die Idee zur Wirklichkeit.

    Projekt unterstützen


    Also – auch wenn Ihr „nur“ ein Spagettieis für drei bucht, oder vielleicht ein Picknick, ihr unterstützt das Ziel insgesamt und das Ranking im Contest.

    Wichtiger als der Contest wäre mir persönlich allerdings, dass das Projekt verwirklicht wird.

  • IdeenReich in die Fastenzeit

    Weingenuss im grünen

    In diesem Blogbeitrag geht es darum welches Eis ihr in Zukunft schlecken werdet und welche Weine trinken. Beides wird aus Rheinhessen sein. Aber zunächst darf ich Euch noch den Hinweis in eigener Sache geben sowie die anderen Teilnehmer des Wettbewerb vorstellen.

    Ohne Eure Unterstützung wird der Oldie nicht renoviert!

    Viele von Euch kennen meine erste Knutschkugel von der Schlemmerwanderung oder dem Park der Genüsse. Einige hatten sie vor der Kirche als Sektempfang mit süßen und herzhaften Kleinigkeiten gebucht. Wenn ihr mich im nächsten Jahr auf diesen Veranstaltungen wieder sehen und erleben möchtet, dann wird dies nur möglich, wenn Ihr die Idee auf Startnext unterstützt. Ihr bekommt auch tolle Goodies für Eure „Vorfinanzierung“ – denn nichts anderes ist es, ihr gebt für die Idee Geld und sobald der Anhänger renoviert ist bekommt ihr es in Form von Eis, von Picknick, einer Sommerparty oder was Euch sonst noch bei den Dankeschöns anspricht zurück.

    Die Projekte im Wettbewerb

    Es sind ein paar schöne Projekte durch alle Phasen der Qualifizierung gekommen. Sehr unterschiedliche Ideen und Charaktere stecken hinter den Kampagnen. Die Herangehensweise ist abwechslungsreich. Ob Wiederbelebung eines alten Stellwerk, Krimiwanderung 2.0 oder eine Kunstausstellung im Kulturhof Oma Inge. Eines haben alle gemeinsam: Sie stecken voller Herzblut für ihre Sache. Wer alle Ideen mal sichten möchte sieht auf der Contestseite auf Startnext alle Projekte (auch das Ranking für die Sonderpreise).

    Fine’st Eis&Wein

    … Glas oder Becher, statt Waffel oder Becher. Das will ich ab dem Sommer 2019 die Gäste vor meinem Oldie fragen. Die über 18jährigen dürfen gern beides. Denn Eis&Wein ergänzt sich gut.

    Zu meinem Oldtimer habe ich ja schon zwei Blogeinträge verfasst, die findet Ihr hier mit dem Thema zur Geschichte und hier, wie der Oldie eigentlich zu mir kam.


    Photocredit: © fahrwasser #153664577 Adobe Photostock
  • Die eigene Pressemitteilung…

    … zu schreiben ist schon etwas merkwürdig. Die ehemals goldenen Regeln gelten nur noch in Teilen. Journalisten und Redakteure wollen heute spannenden Geschichten hören, die Persönlichkeit hinter der Story kennen lernen. Das Unternehmen selbst will in der Regel nur das eine: Kunden gewinnen. Klingt krass ist aber in den meisten Fällen so.

    Also fasse ich es mal sehr kurz zusammen: Der Artikel muss verkaufen durch Persönlichkeit. Nun ist meine Idee mit Fine’st Eis&Wein ja im Grunde absolut persönlich. Denn man muss schon einigermaßen verrückt sein, wenn man einen alten Anhänger von 1963 vor dem Schrottplatz retten will, um daraus eine mobile Eis&Weinbar zu machen. Foodtrailer gibt es auch in Neu, mit modernster Technik, neuem TÜV und direkt startklar. Je nach Anbieter könnte mit der auf Startnext anvisierten Summe auch schon ein kleines neues Modell in Frage kommen.

    Das Logo für die mobile Vintage-Bar

    Doch erstens ist das nicht annähernd zu vergleichen mit einem absolut echten Vintage-Modell und zweitens würde man dafür auch keinen Unterstützer auf Startnext gewinnen können. Für so ein Ding aus dem Katalog muss man dann einfach bei der Bank anklopfen.

  • Herzblut für Blech…

    … oder wie ein Oldtimer Anhänger von Westfalia von 1963 wiederbelebt wird. Im letzten Blogbeitrag ging es ja schon darum, dass ich mein Herz für einen ganz bestimmten Typ Oldtimer Anhänger schlägt. Außerdem auch darum, dass ich aus meinem Modell eine rollende Eis & Weinbar machen möchte. In diesem Artikel noch ein paar Informationen zur Geschichte des Anhängers sowie die Bitte um Feedback zur Zukunft des Anhängers.

    Hast Du Lust mir Deine Meinung zur Idee mitzuteilen? Willst Du einer der allerersten sein, der den Direktlink zu Startnext bekommt und damit einen Teil dazu beiträgt das Projekt zu feilen? Melde Dich bei mir!

  • Knutschkugel Vol.2

    „Ach Frau Riedel – 3.000 Euro und das Ding ist wieder flott…. „

    Verkäufer eines absoluten Schrotthaufens….

    Damit fängt ne lange Geschichte an…. denn habe ich Euch schon mal die Geschichte meiner beiden Knutschkugeln erzählt? Nee? Und warum zwei? Dann hier und jetzt mal alles der Reihe nach:

    Vor 5 Jahren habe ich mich in einen ganz bestimmten Typ Oldtimer Anhänger verliebt. Ein junges Paar aus Fulda hatte einen alten Anhänger zur mobile Kaffeebar umgebaut und sich getrennt. Sie gaben Ihren Anhänger zur Adoption frei und wollten ihn verkaufen. Markus, mein Mann und ich fuhren damals nach Fulda und schauten uns das gute Stück an. Er stand für meine Begriffe gut dar, war von außen rostfrei, unten drunter auch, eierschalenfarben lackiert und innen einigermaßen gut ausgebaut. Das Paar wollte 13.000 Euro haben.
    Markus hat mir den Vogel gezeigt. Wir fuhren nach Hause. Doch das Feuer war entfacht.

  • Töwerland Tipps

    Strandabgang_Domaene_Bill

    … und hier nun – auf der vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame – geht es weiter mit ein paar Tipps für einen Urlaub auf Juist.

    Wo wohnt man am schönsten?

    Pferdekutsche
    Pferdekutsche – das einzige Fortbewegungsmittel außer Fahrrad und per Pedes

    Diese erste Frage ist direkt eine der größten Herausforderungen – denn sie ist allgemein gültig – wie so viele Fragen im Leben – gar nicht zu beantworten. Die Gegenfrage lautet: „Wie lange darf der Weg zum Bäcker sein?“ Ich beispielsweise verbringe meinen Urlaub am liebsten an Orten, an denen man eine gewachsene Infrastruktur vorfindet. Angefangen bei einem „richtigen“ alten Ortskern geht es da direkt weiter mit einem guten Bäcker, wenn möglich Metzger, ein kleiner Supermarkt, vielleicht ein guter Käseladen und ein paar wirklich ansprechende Läden mit Schnickschnack und Mode. Auch sehr schön: Eine gute Buchhandlung oder ein gut sortierter Kiosk mit Tageszeitung, Zeitschriften und Magazinen. Im Norden darf natürlich ein Bude mit Matjesbrötchen nicht fehlen. Leckere Restaurants und vielleicht eine urige Kneipe.

  • Zauberland…

    … so heißt übersetzt „Töwerland“, wie die Insel Juist von den einheimischen genannt wird. Über Silvester waren wir nun schon zum insgesamt fünften Mal auf unserer Lieblingsinsel. Töwerland – nimmt uns gefangen, fängt uns auf, lässt uns mit ihrem Zauber nicht mehr los. Doch warum ist das so?

    Me, myself and i

    Zunächst einmal fängt es damit an, dass wir schon beim letzten Stück der Anreise entschleunigen müssen. 90 Minuten benötigt die Frisia II oder IV oder … egal, die Fähre eben, vom Festland, der Mole in Norddeich bis sie erst einmal in Richtung Ostspitze der Insel fährt und dann an dem schmalen Eiland entlang tuckert, bis sie dann einen Schwenk machen kann und kerzengrade in den Hafen einfährt. Sie fährt nur einmal am Tag und die Uhrzeit wird von den Gezeiten vorgegeben. Wenn viele Gäste an- oder abreisen, gibt es manchmal ein Vorschiff – dann ist man „schneller“ hüben oder drüben. Denen das noch wichtig ist, ist aus meiner Sicht nicht mehr zu helfen (außer sie fahren Bahn, dann verstehe ich das – die Verbindungen sind manchmal knapp).

  • Nachmieter gesucht.

    Frühstück im Cafe – Adobe Stock Foto @ Jenifoto

    Huch. Hört Sie jetzt auf? 

    Das ist sicherlich der erste Gedanke, der Euch kommt. Nein, „Sie“ hört nicht auf. Keine Angst, es gibt mich und Fräulein Fine auch weiterhin. Aber ich macht Korrekturen. 

    Die Tage sagte jemand zu mir – Korrekturen sind positiv. (Danke Julia!) Ein banaler Satz, der erst im zweiten Moment wirkt. Denn was ist daran positiv wenn man korrigieren muss? Es bedeutet zwar zunächst, dass irgendwas falsch ist. Aber es bedeutet auch, dass es danach richtig ist. Und das fühlt sich gut an – oder es ist gut zu wissen, wie es richtig ist. 

  • Kaupers ganz nah…

    ….wow, was für ein quirliges, positives Energiebündel! Das war am Anfang und auch noch am Ende des gestrigen Abends mein erster und bleibender Eindruck zur Gastgeberin Nora Breyer. Bei „Kaupers ganz nah“ laden sie und ihr Lebensgefährte Sebastian Kauper Gäste zu sich in die Küche ein. Gut, mag mancher da denken, „…bei mir stehen die Gäste auch immer in der Küche…“, doch hier ist es doch ein bisschen anders. Aber erst mal der Reihe nach…

    kaupers_collage

    Kaupers im Kapellenhof

    Sebastian Kauper und Nora Breyer sind seit 2010 im Kapellenhof in Selzen mit ihrem Restaurant „Kaupers“ ansässig. Durch Zufall und den Wink von Nora Breyers Eltern wurde das Paar auf die Location aufmerksam und hat sich hier den Traum der Selbstständigkeit verwirklicht. Über ihr Restaurant schreiben sie selbst: