Nachmieter gesucht.

Frühstück im Cafe – Adobe Stock Foto @ Jenifoto

Huch. Hört Sie jetzt auf? 

Das ist sicherlich der erste Gedanke, der Euch kommt. Nein, „Sie“ hört nicht auf. Keine Angst, es gibt mich und Fräulein Fine auch weiterhin. Aber ich macht Korrekturen. 

Die Tage sagte jemand zu mir – Korrekturen sind positiv. (Danke Julia!) Ein banaler Satz, der erst im zweiten Moment wirkt. Denn was ist daran positiv wenn man korrigieren muss? Es bedeutet zwar zunächst, dass irgendwas falsch ist. Aber es bedeutet auch, dass es danach richtig ist. Und das fühlt sich gut an – oder es ist gut zu wissen, wie es richtig ist. 

Seit etwa vier Jahren bin ich nun in der Alten Wartehalle und produziere dort meine Törtchen und Torten. Ich bereite dort Caterings vor, habe mein ganzes Equipment vor Ort und auch ein Cafe war für einige Zeit geöffnet. Vom Cafe habe ich mich mittlerweile schon vor einem Jahr wieder getrennt. Der Aufwand für mich persönlich war zu hoch. Neben den Caterings – süß wie herzhaft – auch noch ein Cafe zu betreiben hat mich an meine Grenzen gebracht. Und das, obwohl es nur drei Tage die Woche geöffnet war. 

Doch genau dieser Bereich ist seit einem Jahr viel zu oft ungenutzt. Mal eine Veranstaltung zum Geburtstag oder die Eventwochenenden. Aber sonst staubt es vor sich hin und sieht mittlerweile doch recht lieblos aus. Es ist ein Sammelsurium von Shabby Chic Sachen, ein unglaublicher Fundus an Equipment für Sweet Table und ein paar echte Liebhaberstücke, die dort einsam und verlassen stehen.

Leben und Lachen im Cafe. Adobe Stock Foto  © Dangubic

Ich möchte das die Alte Wartehalle wieder Leben eingehaucht bekommt und bin fest davon überzeugt, dass es – trotz der etwas abgelegenen Lage – eine Erfolgsstory sein kann, dort ein Cafe zu betreiben. Unsere Umsätze für drei Tage die Woche waren nicht schlecht und noch heute stehen die Leute vor der Tür und sind ganz erstaunt, dass man gar keine Törtchen mehr essen kann. Oder lecker Frühstück.

Wohin und wie geht’s weiter?

Und wohin gehe ich, wenn jemand anderes das Cafe wiederbelebt? Einige wissen ja, dass meine Familie und ich in Dienheim in einem alten Haus wohnen. Dort gibt es ein paar Nebengebäude, in denen u.a. ein kleiner Raum ist, der mir eigentlich langt. Des Weiteren gibt es genügend Platz für das Equipment. So wäre ich enger an meiner Familie, hätte weniger laufende Kosten und dadurch nicht mehr den Druck, der die Unterhaltung der Produktionsräume im ehemaligen Bahnhof mit sich bringen. 

Das wären Korrekturen, die mir und meiner Familie das Leben etwas erleichtern – in Bezug auf Organisation aber auch auf Kosten für Räume die nicht sinnvoll genutzt werden. 

Meine Sweet Tables, die Einsätze mit der Knutschkugel und auch Torten wird es weiterhin geben. Aber auch da bedarf es ein paar Korrekturen. Doch dazu mehr in einem anderen Post. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.