Heimliche Liebe. Rote Bete.

Eigentlich habe ich schon immer, immer Rote Bete irgendwo in Kühlschrank oder Vorratsschrank. Ob als rohe Knolle für Säfte oder Aufläufe, ob vorgekocht und vakuumiert für den besten aller Schokokuchen oder als fertigen Rote Bete Salat im Glas. Irgendeine Variante haben wir immer hier zu Hause.

Nun mit der SoLaWi Feldkultur heben wir uns auf ein ganz neues Niveau. Nun gibt es die tolle Knolle morgens frisch geerntet, noch am gleichen Abend auf den Tisch. Und das Allerallerbeste? Nun ist auch noch das Grün oder besser das Rot in Form der Blätter mit dabei.

Das Grün der Roten Bete ist super geeignet für Grüne Smoothies (z.B. ein paar junge Blätter, eine Banane, zwei reife Aprikosen und Apfelsaft in den Hochleistungsmixer, sieht komisch aus ist aber super lecker). Die Blätter haben mehr Kalzium als die Knolle selbst und sind auch geeignet für das Unterdrücken von schrecklichem Knoblauchatem. In Zeiten des Hippokrates wurden die Blätter auf langsam heilende Wunden gelegt usw.

Ich habe Euch zwei Rezept mit der tollen Knolle aufgeschrieben. Beide auch sehr gut geeignet für Kinder – wobei ich bei meiner kleinen Tochter im Rezept für das Curry die Chiliflocken weg lassen muss. Aber ich streue den Männern im Anschluss einfach ein paar Flocken oben drauf.

Beide Rezepte sind vegan, wer will variiert entsprechend. Zum Beispiel bei dem Salat mit Ziegenfrischkäse oder Feta. Beim Curry vielleicht mit gegrillter Hühnerbrust (Heute wissen wir aber mehr denn je: Nur in Bio!)

Rezepte als PDF zum Download

Vor einiger Zeit habe ich schon mal einen ersten Versuch gestartet, um ein Rezeptheft für die SoLaWi Feldkultur zu gestalten. Wer Lust hat schaut sich das hier mal an. Es handelt sich dabei um ein PDF zum Download:

Versuch Rezeptheft SoLaWi Feldkultur

Ich würde mich sehr (!) über Rückmeldungen freuen. Schreibt mir, was Euch gefällt oder was ich ändern soll. Dann werde ich das mal „professionalisieren“ und wir schauen weiter.

Und hier noch mal die zwei oben abgebildeten Rezept als PDF
Rote Bete Curry
Rübchensalat

Ich habe gerade festgestellt, dass ihr das PDF beim drucken auf A4 skalieren müsst – sorry, das wird beim nächsten Mal besser.

Vor einiger Zeit hatte ich schon mal über das Prinzip der SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) geschrieben. Wer sich dafür interessiert, dem seien die folgenden Seiten empfohlen: Solidarische Landwirtschaft (hier könnt ihr bundesweit alle SoLaWis suchen, auch in Eurer Nähe. „Unsere“ SoLaWi Feldkultur befindet sich in Schwabsburg, einem Ortsteil von Nierstein. Aktuell sind alle Anteile vergeben. Möglicherweise verändert sich das aber auch irgendwann mal wieder, daher einfach Kontakt halten bzw. sich auf die Warteliste setzen lassen. Die „Grüne Bohne“ in Nierstein hat 2020 ebenfalls eine SoLaWi gegründet und lt. Netz neben sie sogar noch neue Mitglieder auf. Näheres dazu einfach mal erfragen.

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