• Mit Genuss geht es weiter…

    2019 ist noch ganz jung und vor uns liegt ein Buch mit 365 unbeschriebenen Seiten. Wir können sie füllen. Mit Stunden und Minuten voller Emotionen, neuer Abenteuer, frischen Ideen und schönen Begegnungen.

    Hier auf den Seiten des Fräulein Fine wird nun mehr und mehr ein ganz persönlicher Blog entstehen. Ich schreibe über Rheinhessen, mich, meine Pläne, Familie, Hund, Katze, Maus. Aber ich werde Euch auch einen Einblick in meine Küche gewähren – ob backen oder kochen – es erwarten Euch leckere Rezepte und viele nützliche Tipps.

  • Nachmieter gesucht.

    Frühstück im Cafe – Adobe Stock Foto @ Jenifoto

    Huch. Hört Sie jetzt auf? 

    Das ist sicherlich der erste Gedanke, der Euch kommt. Nein, „Sie“ hört nicht auf. Keine Angst, es gibt mich und Fräulein Fine auch weiterhin. Aber ich macht Korrekturen. 

    Die Tage sagte jemand zu mir – Korrekturen sind positiv. (Danke Julia!) Ein banaler Satz, der erst im zweiten Moment wirkt. Denn was ist daran positiv wenn man korrigieren muss? Es bedeutet zwar zunächst, dass irgendwas falsch ist. Aber es bedeutet auch, dass es danach richtig ist. Und das fühlt sich gut an – oder es ist gut zu wissen, wie es richtig ist. 

  • Knapperzeug zum Wein. Grissini.

    In diesem Blog ist es verdammt still – ich hoffe der ein oder andere schaut immer mal auf meiner Facebook-Fanseite vorbei. Dort ist regelmäßig zu sehen was wir machen, sooooo still ist es nämlich gar nicht. Ich habe mir auch vorgenommen mehr zu blogen. Ich mach das ja gern, nur fehlt mir leider die Zeit.

    Nachdem vergangene Woche die letzte große Buchung erfolgreich gemeistert wurde, fahre ich jetzt langsam die Aggregate runter und lass den Rezepten Vorrang, die einfach mal ausprobiert werden wollen. Rezepte, die ich beim stöbern neuer Kochbücher entdeckt habe, leider aber noch keine Zeit dafür hatte.

    So z.B. dieses Grissini Rezept.  Jetzt mag man sich denken, warum soll ich mich hinstellen was ich für 0,89 Euro günstig erwerben kann? Und außerdem sowieso eher als Beiwerk dient? Ganz einfach, weil richtig gute Grissini nicht für 0,89 zu haben sind, sondern eher in Richtung 5,– gehen.  Und weil selbstgemacht Grissini bei jedem Gast für einen Wow Effekt sorgen und weil man so schön damit experimentieren kann.

  • Rezepte: Bratäpfel & Bratapfel-Parfait

    Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich immer wieder mal ein Rezept poste. Alle meine Rezepte und Inspirationsquellen kann ich ja nicht preis geben – aber in diesem Fall ist das wieder einmal kein Problem, denn ich bin ja keine Eisdiele und die Gelegenheit warme Bratäpfel zu kredenzen habe ich nun auch nicht allzu oft…

    bratapfel2

    Zwei Desserts mit einer Klappe…

  • Kaupers ganz nah…

    ….wow, was für ein quirliges, positives Energiebündel! Das war am Anfang und auch noch am Ende des gestrigen Abends mein erster und bleibender Eindruck zur Gastgeberin Nora Breyer. Bei „Kaupers ganz nah“ laden sie und ihr Lebensgefährte Sebastian Kauper Gäste zu sich in die Küche ein. Gut, mag mancher da denken, „…bei mir stehen die Gäste auch immer in der Küche…“, doch hier ist es doch ein bisschen anders. Aber erst mal der Reihe nach…

    kaupers_collage

    Kaupers im Kapellenhof

    Sebastian Kauper und Nora Breyer sind seit 2010 im Kapellenhof in Selzen mit ihrem Restaurant „Kaupers“ ansässig. Durch Zufall und den Wink von Nora Breyers Eltern wurde das Paar auf die Location aufmerksam und hat sich hier den Traum der Selbstständigkeit verwirklicht. Über ihr Restaurant schreiben sie selbst:

  • Desserts in der Weihnachtszeit

    Keine Jahreszeit wird mehr mit Naschereien und süßen Verführungen in Verbindung gebracht als die Vorweihnachtszeit. Es ist  ja aber auch wirklich wunderschön an kalten Abenden Freunde zu bekochen und bei einem leckeren Rotwein ein gutes Essen zu genießen. Wunderbar sind auch die vielen Familienzusammenkünfte und Tradition sich in dieser Zeit zu einem ausgiebigen Adventsbüffet oder einem gemeinsamen Menü mit Gans, Rotkohl und selbstgemachten Kartoffelklößen zusammen zu finden. Ihr merkt schon, ich bin ein absoluter Weihnachts-Fan.

    Für die kommende kalte Jahreszeit habe ich mein Angebot an süßen Leckereien ein bisschen erweitert und natürlich der Geschmackswelt der Adventszeit angepasst.  Hier meine Auswahl die es im Zeitraum von Mitte November bis Ende Januar zu bestellen gibt:

  • (2) Ein Sweet Table entsteht … Die Desserts.

    Sweet Table
    Sweet Table

    Heute geht es um die – für mich eigentlich am interessantesten – Einzelteile eines Sweet Table. Die Präsentation der Desserts auf dieses besondere Art ist deswegen so schön, weil man sich beim ausdenken und zusammen stellen der Leckereien schon eine Freude macht. Sich dann einfach nur vorzustellen wie die Gäste davor stehen und erst mal staunen und vor lauter Leckereien nicht wissen was sie wählen sollen. Eben wie ein Kind im Süßwarenladen. Mich erinnert das immer bissl an Süßwaren und Confiserie-Läden in Brüssel (oder analog andere Städte, die eine so schöne Auswahl an Schokoladen, Patisserie und Confiserie-Produkten haben).

  • (1) Ein Sweet Table entsteht… Die Torte.

    Da bisher sicher nicht für jeden klar ist, was eigentlich ein Sweet Table sein soll, hier mal ein paar Zeilen und am Ende auch ein Rezept zu meinem letzten Sweet Table.

    Hochzeitstorte

    So fängt es meist an, ein Paar heiratet, findet eine hübsche Location im schönen Rheinhessen und irgendwie hat mal jemand von mir gehört und sagt: „Ruf mal da an.“ Idealerweise decken sich dann meine Vorstellung einer Hochzeitstorte mit denen des Paares. Meine Vorstellung ist ganz einfach: Die Torte soll lecker sein. Und dann auch noch gut aussehen – aber zuerst lecker.

    So wird es von mir sicherlich kaum Torten geben, die über sehr außergewöhnliche Formen verfügen. Ganz einfach weil man die nicht mit Mousse oder lockerer Creme füllen kann. Was man von mir auch nicht bekommt sind aufwendig gestaltete Figuren aus Fondant für auf die Torte. Das liegt an zwei Dingen: Zum einen habe ich einfach keine Geduld wochenlang vorher Feuerwehrmänner, Bergsteiger oder ähnliches zu formen, die dann mit Feuerwehrschlauch und  Braut im Arm die Torte krönen. Zum anderen habe ich ein Problem mit dem Preis, ein so individuell gestaltetes Paar kostet ab 60,–/Figur und dann ist da noch keine Torte drunter! Das ist bei uns in Rheinhessen auch nicht ganz so einfach zu verkaufen.

  • Hier geht’s an’s Eingemachte….

     

     … und wieder ein leckeres Rezept von Mara.

    Hier mal in aller Kürze eine Übersicht über die derzeit zur Verfügung stehenden Fruchtaufstriche, Gelees und andere Leckereien aus dem Glas.

    Leider komme ich derzeit überhaupt nicht zum schreiben, aber für den Lavendel-Sirup habe ich das Rezept überhaupt!

    Schaut wieder einmal bei Maras Blog Life is full of Goodies vorbei. Hier gibt es ein tolles Rezept für Flammkuchen mit Ziegenkäse, karamellisierten Aprikosen und dem Lavendelsirup. Bei uns zu Hause gab es diesen Flammkuchen jetzt schon ein paar Mal und die Gäste waren immer begeistert.

    Und hier wie versprochen: Hier_gehts_ans_Eingemachte

    eingemachtes

     

  • Rohrnudeln mit weinseligen Zwetschgen

    Der vergangene 03. Oktober war für mich ein voller Erfolg. Zum ersten Mal habe ich an der Schlemmerwanderung teilgenommen und dort süße wie herzhafte Kleinigkeiten angeboten. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es diverse Tipps und Hinweise wie viele  Portionen man so vorhalten sollte, welche Sachen gut und welcher weniger gut gehen.

    Auf Nachfrage der Veranstalter was ich denn machen würde habe ich Tarte Tartin und Rohrnudeln mit weinseligen Pflaumen für den süßen Part angegeben, Rheinhessische Kartoffel-Riesling-Rahmsuppe in der Brottasse sowie Spinat-Ricotta-Tarte für das Herzhafte. Erweitert habe ich dann noch kurzfristig Tarte au Chocolat und Spitzkohl-Kräuterseitling-Tarteletts. Ich hatte am Ende 40 Liter Suppe und 200 Brottassen dabei (später gabs Suppe, dann aus dem Teller), 125 Spinat-Ricotta-Tarteletts, 70 Spitzkohl-Kräuterseitling Tartes, 48 Tarte au Chocolat, 40 Tarte Tartin und 60 Rohrnudeln mit weinseligen Zwetschgen … mehr war bei einer One-Woman-Show in der Vorbereitung und einem gewissen Anspruch an Frische nicht zu machen. Drei Stunden Schlaf waren noch drin, bevor es dann morgens mit dem Aufbau und dem fertigbacken der Rohrnudeln weiterging….

    Mir persönlich haben die Rohrnudeln am besten geschmeckt. Das liegt allerdings auch daran, dass ich ein absoluter Hefeteig-Fan bin und mich in jedwedes Erzeugnis aus Hefeteig setzen könnte. Hier das Rezept: